Sachverständigenausbildung

  • 1998 Abschluss Ausbildung Land-und Baumaschinenmechaniker Schlüter für Baumaschinen in Erwitte
  • 2001 Abschluss Meisterschule als Meister für Land- und Baumaschinen Technik
  • Handwerkskammer Lüneburg- Stade
  • 2006 Abschluss Ausbildung zum Verbandsgeprüften Sachverständigen für Forst-und Baumaschinen beim    Bundesverband Deutscher Sachverständiger und Fachgutachter e.V. in Kassel
  • Seit 2008 ist Norbert Brzuska Geschäftsführender Gesellschafter der Forst und Technik Anröchte GmbH
  • 2015 Abschluss Ausbildung beim Europäisches Institut für Berufsbildung Sachverständiger in Berlin
  • 2018 Abschluss Studium Europäisches Fachinstitut für Gutachter (FIB) in Köln
  • Befähigte Person zur Prüfung von Erbaumaschinen DGUV 100- 500
  • Befähigte Person zur Prüfung von Winden, Hub- und Zuggeräten DGUV 309-007
  • Befähigte Person zur Prüfung von Kranen VSG 3.1§18 -DGUV 309-001
  • Befähigte Person zur Prüfung von mobilen Hubarbeitsbühnen DGUV 308-002
  • Befähigte Person zur Prüfung von Hydraulischer Leitungstechnik DGUV 113-020
  • Befähigte Person zur Prüfung von Lageraussattung DGUV 208-022
Brzuska_Norbert_JPG Sachverständiger für Forst Baumaschinen
EUC_Cert_Stempel_Brzuska_dr

Befähigte Person zur Prüfung von Maschinen nach Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS)

Was ist eine Maschine?

Nach 2006/42/EG Artikel 2 Abs. a (bzw. Umsetzung in nationales Recht, durch 9. ProdSV § 2, Absatz 2) bezeichnet “Maschine”

 eine mit einem anderen Antriebssystem als der unmittelbar eingesetzten menschlichen oder tierischen Kraft ausgestattete oder dafür vorgesehene Gesamtheit miteinander verbundenen Teile oder Vorrichtungen, von denen mindestens eines bzw. eine beweglich ist und die für eine bestimmte Anwendung zusammengefügt sind;

eine Gesamtheit im Sinne des ersten Gedankenstrichs, der lediglich die Teile fehlen, die sie mit ihrem Einsatzort oder mit ihren Energie- und Antriebsquellen verbinden;

eine einbaufertige Gesamtheit im Sinne des ersten und zweiten Gedankenstrichs, die erst nach Anbringung auf einem Beförderungsmittel oder Installation in einem Gebäude oder Bauwerk funktionsfähig ist;

eine Gesamtheit von Maschinen im Sinne des ersten, zweiten und dritten Gedankenstrich oder von unvollständigen Maschinen im Sinne des Buchstaben g, die, damit sie zusammen wirken, so angeordnet sind und betätigt werden, dass sie als Gesamtheit funktionieren;

eine Gesamtheit miteinander verbundener Teile oder Vorrichtungen, von denen mindestens eines bzw. eine beweglich ist und die für Hebevorgänge zusammengefügt sind und deren einzige Antriebsquelle die unmittelbar eingesetzte menschliche Kraft ist.

 

 

Befähigte Person

Der Grund zahlreicher Arbeitsunfälle sind beschädigte, funktionseingeschränkte oder nicht fachgerecht gewartete Arbeitsmittel. Als Arbeitsmittel gelten beispielsweise Leitern und Tritte, Regale und Gerüste aber auch Krane und Hubarbeitsbühnen.

Risiken und Gefahren für Mensch und Umwelt, die ihre Ursachen in beschädigten oder unsachgemäß gewarteten Arbeitsmitteln haben, können dank des Einsatzes einer befähigten Person signifikant reduziert werden.

Eine befähigte Person wird vom Arbeitgeber benannt und schriftlich bestellt. Sie verfügt über besondere Fachkenntnisse für die Prüfung von Arbeitsmitteln.

Definition: Befähigte Person

§ 2 Absatz 6 Betriebssicherheitsverordnung definiert die befähigte Person:

Zur Prüfung befähigte Person ist eine Person, die durch ihre Berufsausbildung, ihre Berufserfahrung und ihre zeitnahe berufliche Tätigkeit über die erforderlichen Kenntnisse zur Prüfung von Arbeitsmitteln verfügt; soweit hinsichtlich der Prüfung von Arbeitsmitteln in den Anhängen 2 und 3 weitergehende Anforderungen festgelegt sind, sind diese zu erfüllen.

Voraussetzungen zur Bestellung als befähigte Person

Die Bestellung als befähigte Person erstreckt sich auf klar definierte und abgegrenzte Fachbereiche. Die Bestellung für das jeweilig zu prüfende Arbeitsmittel muss schriftlich durch den Arbeitgeber erfolgen.

Allgemeine Voraussetzungen legt die Technische Regel für Betriebssicherheit 1203 fest. Sie definiert, dass nur Fachkräfte zur befähigten Person bestellt werden dürfen, die über

  • einschlägige berufliche Ausbildung (Berufsausbildung, Studium),
  • Berufserfahrung (mit den betreffenden oder vergleichbaren Arbeitsmitteln) verfügen und
  • zeitnah im beruflichen Umfeld der Prüfungen tätig sind.
  • Die befähigte Person muss nach TRBS 1203 über Kenntnisse zum Stand der Technik hinsichtlich des zu prüfenden Arbeitsmittels und der zu betrachtenden Gefährdungen verfügen und diese aufrechterhalten.


Daneben definiert § 2 Absatz 5 Betriebssicherheitsverordnung die 
Fachkunde:

Fachkundig ist, wer zur Ausübung einer in dieser Verordnung bestimmten Aufgabe über die erforderlichen Fachkenntnisse verfügt. Die Anforderungen an die Fachkunde sind abhängig von der jeweiligen Art der Aufgabe. Zu den Anforderungen zählen eine entsprechende Berufsausbildung, Berufserfahrung oder eine zeitnah ausgeübte entsprechende berufliche Tätigkeit. Die Fachkenntnisse sind durch Teilnahme an Schulungen auf aktuellem Stand zu halten.

Befähigte Personen müssen demnach mit einschlägigen Arbeitsschutz-, Unfallverhütungsvorschriften, Richtlinien und allgemein anerkannten Regeln der Technik soweit vertraut sein, dass sie den arbeitssicheren Zustand bewerten können.

Diese Fachkenntnisse müssen immer aktuell sein und entsprechendes Wissen muss kontinuierlich aufgefrischt werden.

 

Website_Design_NetObjects_Fusion

Adresse:

Büro

Vielser - Burgstraße 4

33154 Salzkotten

Büro

Wachtstraße 9-11

59609 Anröchte

Mobil: 0171/7174534

Tel: 02927/91910

Fax: 02927/919110

Mail:

info@sv-forst.de

 n.brzuska@forst-und-technik.de

 

41
Sachverständiger für Forstmaschinen Norbert Brzuska 1